Herzinsuffizienz und Corona-Virus: brechen Sie Ihre Therapie NICHT ab!

Zwei Frauen

Als Herzinsuffizienz (Herzschwäche)-Patientin bzw. -Patient gehören Sie leider auch zu einer Risikogruppe wenn Sie am Corona-Virus erkranken. Daher ist es in der aktuellen Situation besonders wichtig, dass Sie auf sich Acht geben. Ihre Herz- und Blutdruck-Medikamente helfen Ihnen dabei, eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung und mögliche Spitalsaufenthalte zu vermeiden. Gerade jetzt ist es daher umso wichtiger, dass Sie ihre Medikamente regelmäßig einnehmen und nicht absetzen.1, 2

Österreichische Experten rufen auf: Medikamente nicht absetzen

Berichte wonach eine Behandlung mit ACE-Hemmern (Wirkstoffnamen enden meist mit -pril) und Angiotensin-Rezeptor-Blockern (Wirkstoffnamen enden meist mit –sartan) den Corona-Virus Krankheitsverlauf verschlechtern, sind rein spekulativ. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür. Dies betonten sowohl die Österreichische, als auch die Europäische Kardiologische Gesellschaft in ihren Aussendungen.1, 2

Herzstark-Arztsuche hilft Experten in Ihrer Nähe zu finden

Sollten Sie dennoch ärztlichen Rat benötigen, oder es Ihnen schlecht gehen, sollen Sie auch in der aktuellen Situation Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt kontaktieren. In unserer herzstark-Arztsuche finden Sie außerdem einen Überblick über Herz-Spezialisten in Ihrer Nähe.

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Quellen

  1. Stellungnahme ÖKG unter http://www.atcardio.at/de/, zuletzt abgerufen am 16. April 2020
  2. Stellungnahme ESC Council unter https://www.escardio.org/Councils/Council-on-Hypertension-(CHT)/News/position-statement-of-the-esc-council-on-hypertension-on-ace-inhibitors-and-ang, zuletzt abgerufen am 18. März 2020