Viele, vor allem ältere Menschen leiden an Herzschwäche. Die Erkrankung wirkt sich auf die körperliche und seelische Gesundheit aus. Trotzdem wird die komplexe chronische Erkrankung leider oftmals unterschätzt.

Die Zahlen sind meist eine Überraschung: Die Auswirkungen der Herzschwäche weltweit sind enorm. Aufklärung und ein stärkeres Bewusstsein für die Erkrankung sind wichtig, um die Herzgesundheit von morgen zu stärken.

Bei einer Herzschwäche kann sich das Herz nicht mehr richtig zusammen ziehen oder mit Blut füllen. Infolgedessen pumpt es zu wenig Blut durch den Körper.

26 Milionen

Etwa 26 Millionen Menschen weltweit …

… leiden an Herzschwäche.1

300.000 Österreicher

Etwa 300.000 Österreicher …

… sollen Schätzungen zufolge an Herzschwäche leiden.2

Jeder fünfte Mensch

Jeder fünfte Mensch …

… über 40 Jahre erkrankt im Verlauf seines weiteren Lebens an Herzschwäche. Jährlich werden in Europa mehr als eine Million Menschen mit Herzschwäche stationär aufgenommen.3,4

Alter

Im Alter steigt das Risiko …

… an Herzschwäche zu erkranken. Mehr als zehn Prozent der über 70-Jährigen leiden an Herzschwäche.5

Einer von vier

Einer von vier älteren Patienten …

… mit Herzschwäche muss innerhalb von 30 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus erneut stationär aufgenommen werden. Nach einem stationären Krankenhausaufenthalt ist die Wahrscheinlichkeit gering, die frühere Lebensqualität zurückerlangen.6,7

40%

40% der Patienten …

… fällt es schwer, soziale Kontakte oder das Alltagsleben mit Familie und Freunden aufrecht zu erhalten, 60 Prozent der Betroffenen berichten über Probleme im Bereich Freizeit, Hobby oder Sport.8

63%

Sechs von zehn Patienten …

… mit Herzschwäche leiden an Stimmungsschwankungen und depressiven Symptomen. Herzschwäche kann die psychische Gesundheit stark beeinträchtigen, viele Betroffene leiden unter Ängsten oder Depressionen und haben Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihres Alltags.8,9

50%

Bis zu 50 Prozent der Patienten …

… versterben trotz Behandlung innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Denn die Herzschwäche ist eine fortschreitende Erkrankung und die Funktionsfähigkeit des Herzens nimmt über die Zeit ab.10

Referenzen

  1. Ambrosy PA et al., The Global Health and Economic Burden of Hospitalizations for Heart Failure. Lessons Learned From Hospitalized Heart Failure Registries. J Am Coll Cardiol. 2014; 63:1123-1133
  2. Mörtl D. DFP-Literaturstudium Herzinsuffizienz. Österreichische Ärztezeitung 2016; 8:20-30
  3. Mozaffarian D, Benjamin EJ, Go AS; for American Heart Association Statistics Committee and Stroke Statistics Subcommittee. Heart disease and stroke statistics – 2015 update: a report from the American Heart Association. Circulation. 2015;131(4):e29-e322.
  4. Ponikowski P, Anker SD, AlHabib KF, et al. Heart failure; preventing disease and death worldwide. ESH Heart Failure. 2014;1(1):4-25.
  5. Ponikowski P, Voors AA, Anker SD, et al. 2016 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure. Eur Heart J 2016; 37:2129-2200
  6. Krumholz HM, Merrill AR, Schone EM, et al. Patterns of hospital performance in acute myocardial infarction and heart failure 30-day mortality and readmission. Circ Cardiovasc Qual Outcomes 2009; 2(5):407-413
  7. Cowie MR, Anker SD, Cleland JGF. Improving Care for Patients With Acute Heart Failure: Before, During and After Hospitalization. Oxford PharmaGenesis 2014; verfügbar unter www.oxfordhealthpolicyforum.org/AHFreport (Zugriff am 22. Jänner 2018)
  8. Calvert MJ, Freemantle N, Cleland JGF. The impact of chronic heart failure on health-related quality of life data acquired in the baseline phase of the CARE-HF study. Eur J Heart Fail 2005; 7(2):243-251
  9. Moser DK, Dracup K. Evangelista LS, et al. Comparison of prevalence of symptoms of depression, anxiety, and hostility in elderly patients with heart failure, myocardial infarction, and a coronary artery bypass graft. Heart Lung 2010; 39(5):378-385
  10. Levy D, Kenchaiah S, Larson MG, et al. Long-term trends in the incidence of and survival with heart failure. N Engl J Med 2002; 347(18):1397-1402